Impuls 2. Woche Donnerstag

Impuls Intimität mit Gott 1. Teil

Liebe Pilger!

In der ersten Woche hat uns Maria Magdalena begleitet mit ihrem Leben vor der Begegnung und dann mit Jesus und ihrem Heil werden. Diese Begegnung hat etwas “Intimes” in sich, ich habe das so verspürt … und immer wieder wenn ich mir diese Szene anschaue spüre ich wie dieses Ansprechen: “Maria” durch und durch geht. Uns kann im selben Moment die Begegnung am Grab, am Ostermorgen in Erinnerung kommen. Dieses Maria, das Maria Magdalena die Gewissheit gibt, ja es ist der Auferstandene. Er ist auferstanden, er lebt.

Zurück zum Film: Jesus spricht sie an mit den Worten, mit den Worten Adonai’s, die sie seit ihrer Kindheit kennt: Ich habe dich erlöst, du bist mein, wie diese Worte aus Jesu Mund, durch und durch gehen, auch mich durchdringen, so schaut er in diesem Moment tief in ihr Herz,  in mein Herz und es fällt alles von ihr/von mir, was da sich Widerstand und Misstrauen nennt.

In vielen der Begegnungen in dieser Filmserie, wird diese, tiefe “Berührtheit”, ich nenne Sie Intimität vermittelt.   Tränen geben Ausdruck von diesem ”Angerührt” sein.  Diese Szene macht auch noch deutlich wie wirklich und echt das gemeint ist: Du bist meine geliebte Tochter, du bist mein geliebter Sohn und führt uns in die Intimität mit Jesus und Gottvater im selben Moment. Jesus zieht uns hinein in die Beziehung zu seinem Vater. Hier werden die Worte : Wer mich sieht sieht den Vater wahr und wirklich. Dieses “Berührtwerden” durch Jesus macht das wohnen des Vaters und des Sohnes in mir lebendig: … aus meinem Inneren werden Ströme von lebendigem Wasser fließen. (Joh 7, 38; Ez 47,1; Sach 14,8))

Sie wohnen in uns, es werden Ströme von lebendigem Wasser fließen in uns, das führt zu meiner Identität, wer ich in Wirklichkeit bin. … Schöpfer und Geschöpf berühren sich durchdringen sich. Wenn der Vater uns sieht sieht er den Sohn und sieht uns als sein Kind –  als Kind Gottes. In der Taufe sind wir eingetaucht in Jesus und nehmen Anteil an seinem Königtum, Priestertum und Prophetentum. Im Laufe des Lebens wachsen wir da hinein, bis wir mit dem Hl. Paulus sagen können: nicht mehr ich lebe sondern Christus lebt in mir. Das ist die Berufung und Herausforderung in unserem Leben, das wahrzunehmen und uns immer wieder neu darauf auszurichten, immer wieder dorthin zurück zukehren. Dazu helfen uns Seminare, Exerzitien, gute geistliche Bücher und geistliche Gespräche und Begleitung. Ein Wachsam sein und bedacht sein zu meinem inneren Wachstum und ein Bemühen diesen Jesus mehr und mehr in mir lebendig werden zu lassen. Ich bin überzeugt diese Filmserie hilft uns dazu wirklich. Dieses Bemühen wird unsere Identität klären und in dieser Welt in Gestalt bringen.

Wenn wir in dieser Beziehung uns finden dann ergibt sich durch das Beziehungsgeflecht, durch das Band der Verbundenheit die Autorität im Hl. Geist. Nun Was ist die Autorität im Hl. Geist. (das möchte ich morgen mit euch im Herzen bewegen und in diese Seite stellen) 

Ich lade Euch ein jetzt mit mir gemeinsam folgendes Gebet zu sprechen:

Vater, ich möchte aus meiner Einsamkeit ausbrechen, die ich manchmal so schmerzlich empfinde. Ich bitte dich, mir dabei zu helfen, dir wieder oder immer wieder, nahezukommen. Lass mich erkennen, dass du es liebst, wenn ich bei dir bin. Manchmal kann ich nur schwer glauben, dass es so ist, aber ich habe lange genug eine Fernbeziehung zu dir gehabt. Jetzt möchte ich dir endlich ganz nahekommen. Bitte nimm mich in deine Arme. Amen