Impuls 2. Woche schriftlich

Impuls Intimität mit Gott Teil 2

Liebe Pilger!

Wir setzten fort von gestern: In dem wir gemeinsam überlegt haben, Jesus ruft mich bei meinem Namen, Gerti, Katharina, Anja, Gerlinde, Irene, Rosmarie, Claudia, Christian, und nimmt mich hinein in die Intimität mit seinem Vater beide wohnen in uns. In dieser Verbundenheit wird uns unsere Identität bewusst: Sein Kind zu sein, Geliebte Tochter, geliebter Sohn, Kind Gottes. In diesem Seinszustand habe ich Anteil an der Autorität im Heiligen Geist:

Nun was ist die Autorität im Hl. Geist?

Autorität bedeutet im weltlichen Sinne: ich bin hier Chef, ich habe hier die Verantwortung und Kompetenz, 

Ich bin beauftragt von einer höheren Instanz, der Geschäftsleitung, dem Militärkommando,  oder anderen Kommandantur,  die mir auch die Macht gibt für diesen und jenen Bereich. Diese Vollmacht befähigt mich durchzuführen, zu Sperren, zu öffnen, Räume und Bereiche zu verwalten usw.

Die Autorität im Hl. Geist wirkt anders als die weltliche Autorität, sie stellt sich nicht über andere und hat nicht die Unterdrückung und Vernichtung zum Ziel.

Die Autorität im Hl. Geist hat Vollmacht die Dämonen zu vertreiben, sie hat die Vollmacht Krankheiten zu heilen, Gemeinschaft zu stiften, das Licht Gottes zu bringen, Leben zu schenken, aufleben zu lassen, Brot zu vermehren usw. – Wir Menschen und das Bodenpersonal Gottes gerät leicht in die Falle des Aktionismus. Die die Durchführung, die Struktur als Ziel sehen. Und es nicht umgekehrt wahrnehmen: dass nämlich die Struktur und Gesetze und Normen für den Menschen da sind. Dass der Mensch lebendig wird und sein Menschsein entfalten kann. Das wichtigste ist das Licht Gottes, wie es im großen Glaubensbekenntnis heißt: Licht vom Licht, wahrer Gott vom wahren Gott. Zuerst muss es euch um das Reich Gottes gehen, das andere wird euch dazugegeben. Die Intimität eröffnet diesen Zugang. Die Intimität mit dem Sohn und Vater führt uns zur Identität mit Jesus, was zur Folge hat das wir Anteil erhalten an der Autorität im Hl. Geist.

Dieser Satz ist für heute ein Kernsatz, darum werde ich ihn wiederholen:

Intimität mit Sohn u Vater führt uns zur Identität mit Jesus und die Folge Ist: Ich habe Anteil an der Autorität im Hl Geist …

Autorität im Hl. Geist: Das drückt sich in den Charismen aus, den Geistesgaben: Sprachengebet, Verkündigung, Heilung usw. Wir tun Dinge die wir eigentlich nicht können, Sünden vergeben,  Jesus gegenwärtig setzen, Gemeinschaft mit Gott leben und erleben usw.

Im Johannesevangelium 16. Kapitel lesen wir: Es ist gut dass ich fortgehe. Wenn ich nicht fortgehe wird der Beistand nicht zu euch kommen. Wenn er kommt wird er die Welt überführen, dh aufdecken. Was Sünde ist, Gerechtigkeit und Gericht ist.

Sünde dass sie nicht Glauben

Gerichtigkeit: dass ich zum Vater gehe, ihr mich nicht mehr seht (das ist gerecht) würdig und recht, Jesus, der Sohn Gottes gehört dem Vater.

Gericht das der Herrscher der Welt gerichtet ist. – Der Dämon, Satan keine Macht hat dort wo die Autorität des Hl. Geist ist.

Sünde ist nicht an mich glauben – mit dem Kontext von dem jetzt Gesagten,  heißt es Sünde und wirkt im Abtriften aus der Intimität mit dem Vater, dem Abgleiten aus der Intimität des Sohnes und damit  sind wir draußen aus der Autorität des Heiligen Geistes, und: wir verlieren unsere Identität. Das ist Sünde, absondern auch im Sinne dann von “isoliert sein”.

Wenn ich mich nach dem Herrscher der Welt und all seinen Spielchen und Versuchungen ausrichte bin ich gerichtet. Wenn mir bewusst wird wie sehr wir der Hilfe, der Barmherzigkeit, der Liebe Gottes bedürfen, wie sehr wir erlösungsbedürftig sind, weil wir der Abhängigkeiten und Anhänglichkeiten dieser Welt ( die negativ wirken, die nicht zum Leben führen) erliegen und in unserem Leib ein anderes Gesetz wahrnehmen als die Liebe. Dann erkenne ich meinen Erlöser und Retter. Ich erkenne mich als erlösungsbedürftig, als jemand der gerettet werden will. Ich nehme dann die Haltung eine Kindes ein und komme wieder in die Intimität und werde geheilt an meinen Identitätsstörungen.

Lasst mich an dieser Stelle noch ein paar Gedanken über die Intimität mit Gott teilen:

Für die Intimität mit Gott sind wir geschaffen, es ist etwas einmaliges, was urvertrauliches in der wir Erfüllung und Heil finden und tiefe Identität. Unser Bewusstsein erkennt, dass ich ich selbst bin, getragen und geliebt und durchdrungen durch seine Nähe. Intimität durchdringt unser eigentliches Sein und wir erkennen uns in den Worten: Ich bin der ich bin (für dich). Der Prophet Jesaja (66,13) spricht im Bild diese Intimität an, als Mutter, die ihr Kind an ihr Herz drückt, es küsst und liebkost und leise Worte der Zuneigung und Liebe zu ihm spricht.

Lass uns nun gemeinsam das folgende Gebet sprechen:

Vater, ich habe verstanden, wie bedeutsam Intimität für mich ist und dass du ein Gott bist, der mir nahekommen möchte. Ich sage jetzt

Ja dazu. Ich öffne dir mein Herz. Komm mir nahe, erfülle mein Leben mit deiner Gegenwart. Bitte hilf mir, in deine Nähe zu kommen und dort zubleiben. Ich möchte nicht mehr nur als Besucher zu dir kommen, du sollst mein Zuhause sein, in dem ich geborgen bin. Amen.