Impuls 1. Woche Dienstag

                                                          

Bild von Hieronymus Bosch – * um 1450 niederländischer Maler der Spätgotik 

Hieronymus Bosch hat den Neid im oben gezeigten Auschnitt so dargestellt:

Da sehen wir eine Straßenszene. Im Vordergrung giert ein Hund trotz zweier Knochen, die er vor sich liegen hat, nach dem Knochen, den ein Bürger in seiner Hand hält. Der Bürger wiederum schaut voller Neid auf den Adeligen, dessen Diener einen Sack voller Geld wegträgt. Weder der Hund ist bei sich, noch der Bürger. Alle schielen auf das, was die anderen haben. So kann der Hund seine beiden Knochen nicht genießen. Der Bürger kann die Liebe zu seiner Frau nicht genießen, die neben ihm steht. Er schielt auf den Adeligen, der mehr Geld hat. Der Adelige ist jedoch auch nicht glücklich. Er ist neidisch auf den Bürger, der eine Frau hat, während er allein durchs Leben gehen muss, nur von einem Diener begleitet, der ihm keine Geborgenheit schenkt, sondern sein Geld wegträgt.

Verzehrender Neid soll mich nicht auf meinem Weg begleiten; denn er hat mit der Weisheit nichts gemein. Eine große Anzahl von Weisen ist Heil für die Welt, ein kluger König ist Wohlstand für das Volk. Lasst euch also durch meine Worte unterweisen; es wird euch von Nutzen sein.      (Weisheit 6,23)

Ich betrachte das Bild im Licht des Bibeltextes …